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Zen-Buddhismus (Die Kunst des Lebens)

 

Direktes Zeigen

Eine besondere Übermittlung jenseits von Schriften, nicht gegründet auf Wörter und Buchstaben, direkt auf den menschlichen Geist zeigend, in die eigene Natur blickend und Buddhatum erreichend.

Konkrete Realität

Ein Mönch, der um Weisungen bat, sagte zu Bodhidharma: "Ich habe keinen Seelenfrieden. Bitte befriede meine Seele." "Bring mir deine Seele her", antwortete Bodhidharma, "und ich werde sie befrieden! "Aber wenn ich meine eigene Seele suche", sagte der Mönch, "dann kann ich sie nicht finden. "Da!", rief Bodhidharma aus: "Ich habe deine Seele befriedet!"

Ein Mönch sagte zu Joshu: "Ich bin soeben im Kloster angekommen. Bitte, unterrichte mich." Joshu fragte: "Hast du deinen Reisbrei gegessen?" Der Mönch antwortete: "Ich habe gegessen." Joshu sagte: "Dann wasche deine Schale aus."

Wie wunderbar, wie geheimnisvoll! Ich trage Brennholz, ich hole Wasser!

Iß, wenn du hungrig bist, schlafe, wenn du müde bist.

Natürlichkeit unserer ursprünglichen Natur

Bevor du Zen studierst, sind Berge Berge und Flüsse Flüsse; während du Zen studierst, sind Berge keine Berge mehr und Flüsse keine Flüsse; aber wenn du einmal die Erleuchtung (Satori) hast, sind Berge wieder Berge und Flüsse wieder Flüsse.

Körper und Geist als harmonische Einheit

Während ich still sitze und nichts tue, kommt der Frühling und das Gras sprießt.

  

© verschiedene, mir nicht mehr bewußte, Quellen

© cp hameln Johannes Jürrens · Aktualisiert am · Impressum